Frei|bord, der (Nautik): der mittschiffs senkrecht nach unten gemessene Abstand von der Oberkante des Deckstrichs bis zur Oberkante der entsprechenden Lademarke, oder bis zur tatsächlichen Wasserlinie.
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Aktuelle Informationen zum LeipzigBoot und Freibord e.V.!
Herzlich willkommen auf der Website des Freibord e.V. Hier möchten wir Sie über über den aktuellen Planungsstand unseres Vorhabens, den Bau des LeipzigBoot und über die Vereinsaktivitäten unterrichten.
Weitere aktuelle Informationen finden Sie in unserem kleinen Archiv.
27.12.2005 :: Modellversuch in der Schlepprinne der SVA Potsdam
Schiffsbau-Versuchsanstalt Potsdam.
Wir, der Freibord e.V. (stellvertretend Carsten Günther und Lars Newald), wurden neben einigen Mitarbeitern des Amtes für Umweltschutz der Stadt Leipzig und der Firma Ecosystem Saxonia, von Dr.-Ing. Masilge für den 27.12.2005 eingeladen, die Untersuchung des Fahrverhaltens und der auftretenden Wellenabstrahlung durch das Modell eines Bootsrumpfes im Versuchsbecken der SVA Potsdam zu begleiten.
Modell aus früheren Jahren.
Werkstatt der SVA Potsdam.
Herr Grabert von der SVA Potsdam empfing uns an diesem Tag mit ein paar einleitenden Worten zu der historischen Entwicklung der SVA Potsdam bis heute. Während er uns erklärte, dass die Schiffsbau- Versuchsanstalt Potsdam sonst nur Schiffsmodelle für die Hochseeschiffahrt baut und testet, wurde der Versuchsaufbau mit dem Modell (1:4) eines Schiffsrumpfes für das LeipzigBoot durch seine Mitarbeiter vorbereitet.
Ein Rundgang durch die Räumlichkeiten und Werkstätten der SVA Potsdam schloss sich daran an. Der Einblick in die Werkstatthalle, in der die Schiffsmodelle aus Holz oder Parafin zugesägt oder gegossen und mit einem Laser zur endgültigen Form gefräßt werden, überzeugte uns von dem professionellen Umgang mit der Entwicklung unseres LeipzigBoot's.
Der weitere Weg führte durch eine Lagerhalle, in der sämtliche Schiffsmodelle eine letzte Bearbeitung bekommen, um für die Versuche vorbereitet und danach eingelagert zu werden.
Ein Gravitationstunnel (Strömungskanal) zum Testen des Verhaltens verschiedener Schiffsruder befand sich in einem Labor unterhalb des Versuchsbeckens, beeindruckte vorallem durch seine Größe und wurde uns bei einem gerade stattfindenden Versuch vorgeführt.
Und endlich ging es zur Schlepprinne! Dort erläuterten Herr Grabert und Herr Masilge den Versuchsaufbau und -ablauf. In mehreren Durchgängen wurde nun das Fahrverhalten und die Wellenabstrahlung des Modellrumpfes des LeipzigBoot bei unterschiedlich simulierten Geschwindigkeiten getestet.
Eine erste Einschätzung von Herrn Grabert entsprach unseren Erwartungen an das künftige Fahrverhalten des Bootsrumpfes mit einem geringen Wellenwiderstand und wenig Tiefgang.
Das Modell eines Bootsrumpfes für das LeipzigBoot in der Schlepprinne aus drei Perspektiven.
16.12.2005 :: Tagung der AG Gewässer des Grünen Ringes Leipzig
Die Studie: "Verträglichkeitsuntersuchung zum wassertouristischen Nutzungskonzept im Leipziger Raum" war Thema der am 02.12.05 stattgefundenen Tagung der Arbeitsgruppe Gewässer. Mit ihren Vorträgen stellten Dr. Carlo Becker (bgmr), Dr. Klaus-Peter Lange (Ecosystem Saxonia) und Prof. Dr. Martin Oldiges (Universität Leipzig) die Ergebnisse der Studie von den Ausgangsdaten und Rahmenbedingungen bis hin zu detaillierten Untersuchungen des "Schutzgutes Wasser" und den rechtlichen Steuerungsmöglichkeiten einer wassertouristischen Nutzung vor. Die versammelten Vetreter aller im Grünen Ring zusammenarbeitenden Gemeinden, Firmen und Verbände diskutierten im Anschluß über die
  • Befahrung der weißen Elster
  • Infrastruktur als effektives Steuermoment
  • Liegemöglichkeiten des LeipzigBoot
  • Prognosen für motorbetriebene Boote
  • Verkehrssicherungspflicht versus Naturschutz.
Das Ergebnis der Studie ebnet nach Angaben des Grünen Ringes den Weg für die zukünftigen Genehmigungsverfahren innerhalb des touristischen Gewässerverbundes.
Cospudener See
Für das LeipzigBoot heißt das:
Bei Einhaltung der angestrebten Parameter für die Entwicklung des LeipzigBoot Klasse I und II werden für künftig mehr als 90 km geplante Fließgewässerstrecke (aktuell: 20 km für Motorboote) im Gewässerverbund neben noch vielen zu realisierenden baulichen Maßnahmen (Zeitraum 10-15 Jahren) alle Voraussetzungen für die Befahrbarkeit erfüllt sein.
Der geplante Antrieb des LeipzigBoot mit Elektromotoren - versorgt durch gasbetriebene Generatoren - wird ebenfalls die durch diese Studie ermittelten Anforderungen (geringe Lärm- und Schadstoffemissionen, marginale Wirkintensität in Bezug auf die Gewässermorphologie) ohne weiteres erfüllen.
Weiterhin werden rechtliche Steuerungsmöglichkeiten (wie die Zulassung von emissionsarmen Booten, Beschränkung der Anzahl der Mietboote, Begrenzung der Befahrung von Gewässerabschnitten... usw.) die Nutzung eines Bootes wie das LeipzigBoot zwingend erforderlich machen.
Die Studie selbst wird nach Fertigstellung im Januar 2006 veröffentlicht. (Quelle: Protokoll Tagung AG Gewässer vom 02.12.05)
13.12.2005 :: Relaunch der Website www.freibord.net
Heute war es soweit. Die Überarbeitung der Website ist geschafft. Die Seitenstruktur wurde erneuert. Neue und vor allem mehr Inhalte machen die Website komplexer und informativer. Zusätzliche Gestaltungselemente sollen die Navigation auf der Seite verbessern und ein Kontaktformular die Kommunikation mit uns erleichtern.
Wir danken allen, die uns dabei mit Ihrer konstruktiven Kritik unterstützt haben, wünschen den Freunden und Mitgliedern des Freibord e.V. ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Der Vorstand des Freibord e.V.